Ordnung schaffen mit der 5S-Methode – So geht’s leicht und dauerhaft

Kennst du das – dein Schreibtisch mutiert über Tage zum Chaos mit Papierstapeln, Kabeln und Notizzetteln? Ein Unordnungsdschungel kann dir nicht nur den Überblick rauben, sondern auch Motivation und Effizienz senken. Dabei ist Ordnung am Arbeitsplatz gar nicht so schwer – mit der 5S-Methode aus Japan bekommst du eine klare Struktur und schaffst dir eine Umgebung, in der du wirklich konzentriert arbeiten kannst.

Was steckt hinter den 5 „S“?

Die 5S-Methode besteht aus fünf aufeinanderfolgenden Schritten:
Sortieren, Systematisieren, Säubern, Sauberkeit bewahren und Selbstdisziplin üben. Diese Reihenfolge hilft dir, Schritt für Schritt mehr Übersicht und Ordnung zu schaffen – nicht nur kurzfristig, sondern dauerhaft.


1. Sortieren – Alles Überflüssige raus

Im ersten Schritt geht es ums Ausmisten. Schau dir deinen Arbeitsplatz genau an und behalte nur, was du wirklich für deine tägliche Arbeit brauchst. Alles, was du selten oder nie benutzt, fliegt raus oder kommt weg ins Archiv. Das schafft sofort mehr Raum und Klarheit – du wirst merken, wie viel leichter das Arbeiten plötzlich fällt.


2. Systematisieren – Feste Plätze schaffen

Wenn nur die wirklich wichtigen Dinge da sind, gib ihnen einen festen Platz. Ordne Stifte, Unterlagen oder Werkzeuge logisch und so, dass du sie schnell findest. Ein gut strukturiertes Ordnungssystem spart dir jede Menge Zeit und reduziert lästiges Suchen.


3. Säubern – Reinigen und Wohlfühlen

Jetzt wird’s sauber: Wische Staub, reinige Oberflächen und bringe deinen Arbeitsplatz auf Hochglanz. Ein sauberer Platz wirkt nicht nur ästhetisch besser, sondern steigert dein Wohlbefinden und sorgt für ein angenehmes Arbeitsgefühl. Außerdem erkennst du so schneller, wenn etwas nicht in Ordnung ist – zum Beispiel ein technisches Problem oder Abnutzungen.


4. Sauberkeit bewahren – Die Ordnung halten

Ordnung funktioniert nur, wenn sie Bestand hat. Also setze dir klare Regeln und Standards, damit dein Arbeitsplatz nicht wieder im Chaos versinkt. Das kann eine kleine Routine am Ende des Tages sein, bei der du alles wieder an seinen Platz legst oder kurz durchwischst. Dadurch wird sauber und ordentlicher Arbeiten zur Gewohnheit.



5. Selbstdisziplin – Ordnung wird zur Gewohnheit

Der letzte und vielleicht wichtigste Schritt ist, die neuen Gewohnheiten wirklich zu leben. „Ordnung halten“ passiert nicht von allein – du musst immer wieder bewusst darauf achten. Kleine tägliche Routinen, wie ein kurzer Aufräum-Check am Tagesende, helfen dir dabei, dauerhaft in der Struktur zu bleiben. So wird die 5S-Methode Teil deiner Arbeitskultur statt einer einmaligen Aktion.


Warum lohnt sich 5S für dich?

Ein aufgeräumter Arbeitsplatz liefert nicht nur ein gutes Gefühl – er macht dich produktiver, motivierter und sicherer bei der Arbeit. Du findest Dinge schneller, verlierst weniger Zeit mit Suchen und fühlst dich insgesamt wohler in deiner Arbeitsumgebung. Ordnung ist also mehr als nur Sauberkeit – sie ist eine Grundlage für effektives Arbeiten.


Mit der 5S-Methode hast du ein einfaches und wirkungsvolles Werkzeug an der Hand, um deinem Arbeitsalltag Struktur zu geben. Probiere es aus – oft reichen schon wenige Minuten am Ende jedes Tages, um dauerhaft mehr Übersicht und Ruhe an deinem Arbeitsplatz zu schaffen.

Bild: istock.com/Pressmaster

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